Geschichte des Rhönrades
Das Rhönrad wurde 1925 von Otto Feick in Schönau a.d. Brend in der bayerischen Rhön erfunden. Die Idee des Rades, hatte Otto Feick, als er beim Spielen zwei Fassreifen mit Quersprossen zusammenband und damit den Hang hinunterrollte. Am 8. November 1925 wurde schließlich das Rhönrad zum Patent angemeldet und ließ es in 30 Staaten schützen.
Bekannt wurde dass Rhönradturnen durch Schauvorführungen, hierzu stellte Feick mit Sportlern der Eisenbahner Turn- und Sportverbände eine Mustertruppe zusammen mit der er sämtliche Länder in Europa und auch Amerika bereiste.
Ein Internationales Rhönradturnier wurde bereits im Jahre 1930 veranstaltet. Leider wurde die rasche Verbreitung des Rhönrades durch den Ausbruch des zweiten Weltkrieges vorerst beendet. Ein fester Bestandteil in vielen Sportvereinen, wurde das Rhönrad erst nach Ende des zweiten Weltkrieges im Jahr 1945.
Seit 1959 ist das Rhönradturnen dem Deutschen Turnerbund unterstellt. 1960 fanden die ersten Einzel-Meisterschaften, 1961 die ersten Mannschafts-Meisterschaften statt.
Heute ist das Rhönradturnen auch über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt. In Deutschland liegt allerdings der Schwerpunkt dieser Turnsportart.
Mit der Gründung des Internationalen Rhönrad-Verbandes (IRV) erfuhr die Sportart im Januar 1995 ihren vorläufigen Höhepunkt. Kurz darauf wurde die erste Weltmeisterschaft in Den Helder / Niederlande ausgetragen.
- 1997 fand die 2. WM in Antwerpen (Belgien),
- 1999 die 3. WM in Limburg (Deutschland),
- 2001 die 4. WM in Liestal (Schweiz),
- 2003 die 5. WM in Lillehammer (Norwegen) und die
- 2005 die 6. WM in Aachen (Deutschland) und Bütgenbach (Belgien) statt.
- 2007 wird die 7. WM in Salzburg (Österreich) stattfinden.




